Felistas Afrika-Hilfe Kempen

Felitas Afrika-Hilfe Kempen ist ein junger Verein. Er wurde am 16. April 2013 gemeinsam von ein paar Afrika-Liebhabern aus Kempen und guten Freunden vor Ort in Harare/Simbabwe gegründet.

Christiane Hamm ist Erste Vorsitzende des Vereins, Sekai Orbon aus Simbabwe ist Zweite Vorsitzende und Rainer Hamm kümmert sich als Schatzmeister um die Finanzen. Helmut Orbon ist zwar nicht offizielles Mitglied des Vereinsvorstands, verdient dennoch hier eine gesonderte Erwähnung, weil er sich vor Ort in Simbabwe um fast alles kümmert und dafür sorgt, dass das Geld, welches in Deutschland eingesammelt wird, in Simbabwe Cent für Cent sinnvoll verwendet wird.

Alles fing mit einem Urlaub in Simbabwe an. Es war nicht der erste Afrika-Trip, aber der erste, bei dem man etwas mehr Nähe zum Geschehen fernab des komfortablen Tourismus erleben konnte. Vor der Abreise hatte Helmut gesagt: "Bring alte Fußballschuhe mit". Auf die Anmerkung, die seien doch wohl verschlissen, wenn andere sie wegwerfen, entgegenete er: "Heute spielen die Jungens barfuß. Alles darüber hinaus ist ein Fortschritt."

Helmut lebt mit seiner Frau Sekai seit vielen Jahren in Afrika. Jahrzehnte lang war er als Entwicklungshelfer tätig. Seit Anfang 2012 leben die beiden mit ihren Kindern Tinotenda und Tommy wieder in Sekai's Heimatland Simbabwe. Sekai's Vater betreibt in der Nähe eine Farm. Dort lernte Christiane und Rainer Hamm die Fußballmannschaft kennen, die bis dahin barfuß spielte.

Auf dieser Farm in der Nähes kleinen Ortes Charter, 80km südlich von Harare, sah man aber auch die Armut, unter der die Menschen dort leben. Vor allem die Kinder saßen stundenlang alleine auf dem Feld, währen ihre Mütter bei der Kartoffelernte arbeiteten. Diesen Kindern sollten die ersten Hilfsaktionen dienen, die die Gründer des Vereins sich vorgenommen haben. Mit den Freunden Helmut und Sekai vor Ort in Simbabwe ist gesichert, dass Hilfen ohne Umwege und ohne Abstriche dort ankommen, wo sie so dringend benötigt werden.